Projekte

 

 Aufbau einer Addressdatenbank

Es ist unser Anliegen, mit dieser Website aktuell aus der internationalen Kestenberg-Forschung zu berichten, Informationen zu sammeln und Projekte zu unterstützen oder anzuregen, die sich mit dem Leben und Wirken Kestenbergs beschäftigen.

Bitte, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unterstützen Sie die Internationale Leo Kestenberg Gesellschaft durch Informationen, Hinweise oder Projektideen. Anfragen aller Art, Leo Kestenberg betreffend, nehmen wir gerne entgegen und leiten sie ggf. an die entsprechende Kontaktperson weiter.

Interessenten haben die Möglichkeit, sich für unseren Newsletter einzuschreiben. Sie werden zunächst in unregelmässigen Abständen über aktuelle Vorhaben und Neuigkeiten informiert.


Aufbau einer Leo Kestenberg Datenbank

Eine grundlegende Vorarbeit liefert das von Ann-Kathrin Seidel im Jahre 2005 erstellte Nachlassverzeichnis der Bestände des Archive of Israeli Music an der Tel Aviv University (à Veröffentlichungen). Dieses Verzeichnis soll durch die Aufnahme aller nachweisbaren Dokumente Kestenbergs erweitert werden.

Zu erfassen wären insbesondere die Kestenberg betreffenden Dokumente im Archiv der Akademie der Künste, Berlin, im Archiv des Israeli Philharmonic Orchestra, des National Sound Archive der Hebrew University Jerusalem sowie die Erfassung der Bestände, die sich im Privatbesitz befinden.

Alle Personen und Institutionen (Forschungsstellen), die in der Kestenberg-Forschung oder im Umfeld der historischen musikpädagogischen Forschung und Dokumentation tätig sind, werden daher gebeten, ihr Quellenmaterial der IKG mitzuteilen und uns diesbezügliche Publikationen zu melden.

Internationale Kestenberg-Forschung:

Symposien, Wissenschaftliche Foren

Leo Kestenberg

 Die Internationale Leo Kestenberg Gesellschaft fördert die internationale  Kestenbergforschung mit der Durchführung unterschiedlicher Veranstaltungen (z.B. Symposien, Foren, Ausstellungen) und durch interdisziplinäre und institutionsübergreifende Projekten.Über frühere Veranstaltungen und Initiativen informiert die Multimedia-Dokumentation.

 

Zeitzeugenrecherche

 

Noch leben zahlreiche der ehemaligen Schülerinnen und Schüler Leo Kestenbergs sowie Angehörige, die ihn aus unmittelbarer Nähe kannten. Die im Sommer 2004 von Theda Weber-Lucks und Ann-Kathrin Seidel begonnene Zeitzeugen-Recherche sowie die multimediale Dokumentation von Zeitzeugeninterviews soll weiter fortgesetzt werden.

Einerseits hoffen wir, von denen, die ihn kannten, mehr über Kestenberg zu erfahren. Andererseits möchten wir wissen, was mit seinen ehemaligen Schülern geschah. Wie entwickelten sich ihr Leben und ihre Karriere nach den oftmals prägenden Erfahrungen in den frühen Musikstunden mit Leo Kestenberg? Welche Rolle kann eine Klavier- oder Musikstunde im Leben eines Menschen spielen, die zugleich so weit konzipiert ist, daß sie den Horizont für Themen aus Philosophie, Literatur und Kunst öffnet, während sie ganz individuell auf die Bedürfnisse des Schülers zugeschnitten ist?

Bisher wurden Gespräche aufgezeichnet mit: Jehuda Bacon (Israel), Giora Bernstein (USA), Rachel Epstein (Israel), Edith Kraus (Israel), Ricci Horenstein (Großbritannien), Aharon Shefi (Israel), Ilana Shmueli (Israel), Uri Töplitz (Israel), Josef Tal (Israel), Menachem Pressler (USA) und Seev Steinberg (Israel).
Weitere Hinweise und Kontakte zu Zeitzeugen nehmen wir dankbar entgegen.

 

Dokumentationen

Original-Interviews: Begegnungen mit Leo Kestenberg.

Von Ann-Kathrin Seidel und Theda Weber-Lucks. 

Die unbearbeiteten Original-Interviews liegen dem Archiv der Universität der Künste Berlin als DVD vor. Sie können dort eingesehen werden.

Ein Auftragswerk der Leo Kestenberg Musikschule und der Universität der Künste Berlin 2005.

Copyright bei den Autoren und den Interviewten (siehe Zeitzeugenrecherche).

 

Radiosendungen

Deutschlandradio Kultur realisierte am 19.12.2005 einen Themenabend Musik: „Leo Kestenberg".
Eine Sendung von Volker Michael. Mit Mitschnitten des Konzertabends „Hommage à Busoni" (2.12.05) und des Podiumsgesprächs mit Zeitzeugen (4.12.05) vom Berliner Leo-Kestenberg-Symposium 2005. Interviews mit der Musikwissenschaftlerin Susanne Fontaine und dem Historiker Dietmar Schenk. (Eine Kopie der Sendung ist auf Anfrage erhältlich.)

Kestenberg. Von Ann-Kathrin Seidel und Theda Weber-Lucks. Ein Auftragswerk der Leo Kestenberg Musikschule und der Universität der Künste Berlin 2005. Copy-Right bei den Autoren und den Interviewten.

Gespräche mit: Jehuda Bacon (Israel), Rachel Epstein (Israel), Edith Kraus (Israel), Aharon Shefi (Israel), Ilana Shmueli (Israel), Uri Töplitz (Israel), Josef Tal (Israel), Menachem Pressler (USA) und Seev Steinberg (Israel).

Die unbearbeiteten Original-Interviews liegen dem Archiv der Universität der Künste Berlin als DVD vor und können dort eingesehen werden.

Eine kommentierte DVD mit Ausschnitten aus den Interviews wird im Rahmen der Ausstellung "Leo Kestenberg (1882-1962). Einheit von künstlerischer und sozialer Verantwortung - eine Vision?" gezeigt.

Ein Teil der Interviews bildet die Grundlage des Symposium-Beitrags von Theda Weber-Lucks: Leo Kestenberg und seine Schüler. Dieser Essay erschien in:  Leo Kestenberg. Musikpädagoge und Musikpolitiker in Berlin, Prag und Tel Aviv, hg. Susanne Fontaine, Ulrich Mahlert u.a.(Hg.):Rombach: Freiburg 2008.