Es ist unser Anliegen, mit dieser Website aktuell aus der internationalen Kestenberg-Forschung zu berichten, Informationen zu sammeln und Projekte zu unterstützen oder anzuregen, die sich mit dem Leben und Wirken Kestenbergs beschäftigen.
Bitte, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unterstützen Sie die Internationale Leo Kestenberg Gesellschaft durch Informationen, Hinweise oder Projektideen. Anfragen aller Art, Leo Kestenberg betreffend, nehmen wir gerne entgegen und leiten sie ggf. an die entsprechende Kontaktperson weiter.
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Eine grundlegende Vorarbeit liefert das von Ann-Kathrin Seidel im Jahre 2005 erstellte Nachlassverzeichnis der Bestände des Archive of Israeli Music an der Tel Aviv University (à Veröffentlichungen). Dieses Verzeichnis soll durch die Aufnahme aller nachweisbaren Dokumente Kestenbergs erweitert werden.
Zu erfassen wären insbesondere die Kestenberg betreffenden Dokumente im Archiv der Akademie der Künste, Berlin, im Archiv des Israeli Philharmonic Orchestra, des National Sound Archive der Hebrew University Jerusalem sowie die Erfassung der Bestände, die sich im Privatbesitz befinden.Alle Personen und Institutionen (Forschungsstellen), die in der Kestenberg-Forschung oder im Umfeld der historischen musikpädagogischen Forschung und Dokumentation tätig sind, werden daher gebeten, ihr Quellenmaterial der IKG mitzuteilen und uns diesbezügliche Publikationen zu melden
(à Multimedia-Dokumentation)
Im Rombach-Verlag, Freiburg, erscheint eine 4-bändige Gesamtausgabe der Schriften Kestenbergs herausgegeben von Wilfried Gruhn unter Mitwirkung von Ulrich Mahlert, Dietmar Schenk und Judith Cohen.
Band 1
Die Hauptschriften, hg. von Wilfried Gruhn, 416 Seiten, Freiburg 2009, ISBN 978-3-7930-9575-0
Band 2
Aufsätze und vermischte Schriften, hg. von Ulrich Mahlert, ca. 500 Seiten; erscheint 2012
Band 3.1
Briefwechsel: Teil 1; herausgegeben von Dietmar Schenk, ca. 300 S., erscheint 2010
Band 3.2
Briefwechsel: Teil 2, herausgegeben von Dietmar Schenk, ca. 300 Seiten, erscheint 2011
Band 4
Erlasse und Verordnungen - Der Nachlass, herausgegeben von Wilfried Gruhn, Ann-Kathrin Seidel und Dietmar Schenk, ca. 400 Seiten, erscheint 2012
Nachlassverzeichnis
Ann-Kathrin Seidel: Leo Kestenberg in Israel. Erschließung des Nachlasses im Archive of Israeli Music. Unveröff. Magisterarbeit, Universität Leipzig 2009
Tagungsbericht
Susanne Fontaine, Ulrich Mahlert, Dietmar Schenk und Theda Weber-Lucks (Hg.): Leo Kestenberg. Musikpädagoge und Musikpolitiker in Berlin, Prag und Tel Aviv. Freiburg: Rombach 2008
Kestenberg-Bibliographie
Langfristig soll eine umfassende Kestenberg Bibliographie entstehen, die alle Primärquellen und Sekundärtexte erfasst und im Internet zugänglich macht.
Alle Personen und Institutionen (Forschungsstellen), die in der Kestenberg-Forschung oder im Umfeld der historischen musikpädagogischen Forschung und Dokumentation tätig sind, werden daher gebeten, ihr Quellenmaterial der IKG mitzuteilen und uns diesbezügliche Publikationen zu melden.
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Noch leben zahlreiche der ehemaligen Schülerinnen und Schüler Leo Kestenbergs sowie Angehörige, die ihn aus unmittelbarer Nähe kannten. Die im Sommer 2004 von Theda Weber-Lucks und Ann-Kathrin Seidel begonnene Zeitzeugen-Recherche sowie die multimediale Dokumentation von Zeitzeugeninterviews soll weiter fortgesetzt werden.
Einerseits hoffen wir, von denen, die ihn kannten, mehr über Kestenberg zu erfahren. Andererseits möchten wir wissen, was mit seinen ehemaligen Schülern geschah. Wie entwickelten sich ihr Leben und ihre Karriere nach den oftmals prägenden Erfahrungen in den frühen Musikstunden mit Leo Kestenberg? Welche Rolle kann eine Klavier- oder Musikstunde im Leben eines Menschen spielen, die zugleich so weit konzipiert ist, daß sie den Horizont für Themen aus Philosophie, Literatur und Kunst öffnet, während sie ganz individuell auf die Bedürfnisse des Schülers zugeschnitten ist?
Bisher wurden Gespräche aufgezeichnet mit: Jehuda Bacon (Israel), Giora Bernstein (USA), Rachel Epstein (Israel), Edith Kraus (Israel), Ricci Horenstein (Großbritannien), Aharon Shefi (Israel), Ilana Shmueli (Israel), Uri Töplitz (Israel), Josef Tal (Israel), Menachem Pressler (USA) und Seev Steinberg (Israel).
Weitere Hinweise und Kontakte zu Zeitzeugen nehmen wir dankbar entgegen.
Original-InterviewsBegegnungen mit Leo Kestenberg. Von Ann-Kathrin Seidel und Theda Weber-Lucks. Ein Auftragswerk der Leo Kestenberg Musikschule und der Universität der Künste Berlin 2005. Copyright bei den Autoren und den Interviewten (siehe Zeitzeugenrecherche)Die unbearbeiteten Original-Interviews liegen dem Archiv der Universität der Künste Berlin als DVD vor und können dort eingesehen werden. RadiosendungenDeutschlandradio Kultur realisierte am 19.12.2005 einen Themenabend Musik: „Leo Kestenberg".
Kestenberg. Von Ann-Kathrin Seidel und Theda Weber-Lucks. Ein Auftragswerk der Leo Kestenberg Musikschule und der Universität der Künste Berlin 2005. Copy-Right bei den Autoren und den Interviewten.
Gespräche mit: Jehuda Bacon (Israel), Rachel Epstein (Israel), Edith Kraus (Israel), Aharon Shefi (Israel), Ilana Shmueli (Israel), Uri Töplitz (Israel), Josef Tal (Israel), Menachem Pressler (USA) und Seev Steinberg (Israel).
Die unbearbeiteten Original-Interviews liegen dem Archiv der Universität der Künste Berlin als DVD vor und können dort eingesehen werden.
Eine kommentierte DVD mit Ausschnitten aus den Interviews wird im Rahmen der Ausstellung "Leo Kestenberg (1882-1962). Einheit von künstlerischer und sozialer Verantwortung - eine Vision?" gezeigt.
Ein Teil der Interviews bildet die Grundlage des Symposium-Beitrags von Theda Weber-Lucks: Leo Kestenberg und seine Schüler. Dieser Essay erschien in: Leo Kestenberg. Musikpädagoge und Musikpolitiker in Berlin, Prag und Tel Aviv, hg. Susanne Fontaine, Ulrich Mahlert u.a.(Hg.):Rombach: Freiburg 2008.
Radiosendungen
Deutschlandradio Kultur realisierte am 19.12.2005 einen Themenabend Musik: „Leo Kestenberg".
Eine Sendung von Volker Michael. Mit Mitschnitten des Konzertabends „Hommage à Busoni" (2.12.05) und des Podiumsgesprächs mit Zeitzeugen (4.12.05) vom Berliner Leo-Kestenberg-Symposium 2005. Interviews mit der Musikwissenschaftlerin Susanne Fontaine und dem Historiker Dietmar Schenk.
Eine Kopie der Sendung ist auf Anfrage erhältlich.